Oralchirurgie

Das Fach­ge­biet der Oral­chir­ur­gie umfasst das gesam­te Gebiet ope­ra­ti­ver Ein­grif­fe im Mund­raum. Dane­ben zählt auch die zahn­ärzt­li­che Trau­ma­to­lo­gie zum Auf­ga­ben­ge­biet des Oral­chir­ur­gen und umfasst damit z.B. die Behand­lung der Fol­gen von Stür­zen oder Unfäl­len.

Auch Pati­en­ten mit spe­zi­el­len Anfor­de­run­gen, etwa einer Behin­de­rung, Mehr­fa­ch­erkran­kun­gen oder Demenz neh­men die zahn­ärzt­li­che Betreu­ung eines Oral­chir­ur­gen in Anspruch. Nicht zuletzt kann der Spe­zia­list auch auf die Bedürf­nis­se von Angst­pa­ti­en­ten oder Klein­kin­dern in beson­de­rem Umfang ein­ge­hen.

Der auf die Oral­chir­ur­gie spe­zia­li­sier­te Fach­zahn­arzt sam­melt wäh­rend sei­ner Fort­bil­dung meh­re­re Jah­re lang inten­siv Erfah­run­gen auf dem Gebiet und behan­delt in die­ser Zeit auch Fäl­le, die aus der Rei­he fal­len. Die aus­ge­präg­te Spe­zia­li­sie­rung und hohe Rou­ti­ne erlau­ben ihm eine Behand­lungs­pla­nung über die Ope­ra­ti­on hin­aus, so etwa bei der Ent­fer­nung eines Zah­nes, der zu spä­te­rer Zeit durch ein Implan­tat ersetzt wer­den soll. Hier­bei ist ein mini­mal­in­va­si­ves Vor­ge­hen, bei dem eine größt­mög­li­che Men­ge an Kno­chen­sub­stanz erhal­ten bleibt, von ent­schei­den­der Bedeu­tung.